Parkpickerl in Wien


Gerade schlage ich die Zeitung von vorgestern auf, sehe ich schon das Übel von Morgen.

Aufgrund von über 60.000 Unterschriften, welche von der ÖVP gesammelt wurden, wird das Volk befragt ob es denn wirklich mehr für das gleiche Zahlen will. Gut die verdammten Ausländer, also nicht Wiener sollen dort bleiben wo ihre Parkplätze sind für die sie zahlen. Die können ja mit der U-Bahn zur Arbeit fahren, oder in einem leider zu kleinen oder deplatzierten Park&Ride Unterschlupf finden.

Es ist wirklich so schön Schwarz- und Weißmalerei, doch leben wir alle in einer bunten Welt.

Maria Vassilakou ihres Zeichens Verkehrsstadträtin von Wien gibt zu bedenken, dass es natürlich die erwartbare Reaktion der Bürger, welche mit der Erweiterung des Parkpickerl nicht einverstanden sind sich darüber zu beschweren und eine Volksbefragung zu fordern. Ja, es ist wohl eine der Möglichkeiten, welche die menschliche Psyche angesichts der über uns thronenden Bürokratur wenigstens um Hilfe zu schreien.

Nicht, dass ich den Weltfremden Gedanken verfolge, damit könnte noch irgendwas abgewendet werden. Sie selbst gibt an Wien brauche Steuerungsmaßnahmen beim Verkehr. Ich vermute hier liegt ein Tippfehler der Österreich Zeitung vor, sie meinte wohl Besteuerungsmaßnahmen, denn der Verkehr den sie da meint, nennt man auch Individualverkehr. Steuerung von Extern ist im Begriff Individuum nicht vorhanden. Somit sehe ich es als bewiesen an, das dieser ganze Kampf mit mehr Gesetzen und noch viel mehr Bürokratie dem Individuum gilt. Denn einfachen Grundsätzen wie, die Persönliche Freiheit endet dort, wo die eines anderen eingeschränkt wird sind schon lange passe. Horden nicht denkender Arbeitszombies bedürfen genauer Vorschriften und Planung wie denn ihr Alltag zu verlaufen hätte, doch bleiben dabei Menschen, welche nach Freiheit und Selbstbestimmung streben auf der Strecke.

Unsere Gesellschaft hat sich mittlerweile so stark ausgebreitet, dass kein mit bekanntes Gebiet in Europa übrig ist in dem man nicht von tausenden Gesetzen verfolgt wird. Und für alles muss man zahlen, echtes Eigentum ist schon lange tot. Wirklichen Wert besitzt nur Land und dass wird schwer besteuert. Wenn man es sich anschafft, während man es besitzt und wenn man es weitergibt also vererbt.

Ich sehe mich umgeben von ‚Konsumenten‘ und nicht von freien Menschen, welche Freude empfinden an dem was sie tun.

Aber die Wahrheit stirbt im Krieg wie man so schön sagt zuerst.

Damit ist sie jetzt wohl wieder ein weiterer Beweis neben unserer Wiener Landesherrenweindrossel, dass Geld in Geistig fordernden Positionen keine Motivation darstellt, sondern eher dazu führt, dass man versucht zu verschleiern warum man eigentlich soviel kriegt. So kommen wohl diese politisch korrekten Warmlufthochs zustande.

Die Grünen sollten es doch besser wissen. Das Klima wird ja bekanntlich wärmer, Wetter ist ja nicht Klima … es wird wohl woanders wärmer wo ich es nicht mit kriege. Eventuell ja auch auf Jupiter und Saturn, wie die NASA-Sonden ja belegen änderte sich dort auch das Wetter. Jetzt komme ich aber in meiner Bürgerlichen Rage ganz vom Thema ab. Sie sollten wohl einfach nicht selbst soviel warme Luft produzieren, egal wie politisch korrekt diese sein mag.

Gespannt werde ich der Österreichischen Diktatur Demokratie bei ihrem glorreichen Scheitern  Sieg zusehen und versuchen meine Eltern nicht alzusehr dafür zu verdammen, dass sie sich so sehr mit Plasitkbullshit von Arbeitssklaven, welche an Orten arbeiten an denen wir sie nicht sehen müssen haben kaufen lassen, das unser Land so verkommen konnte. Dieses Urteil gilt aber auch für mich selbst, doch ich verspreche an dieser Stelle Besserung. Wieviel das wert ist sieht man ja an der Politik.

Bezugnehmend auf den Artikel in der Österreich-Zeitung vom 07.06.2012, Seite 5 ‚Park-Pikerl: Befragung fix‘

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2 responses to “Parkpickerl in Wien”

  1. geschichtenausdemwienerwald says :

    Sonst fahren wir halt nur mehr im eigenen Bezirk im Kreis :)))

  2. userella says :

    also egal was unser lieber Häupl beschließt er wirds selber nie zahlen … dafür hat er seine Dienstautos und das Parkpickerl für ganz Wien zahlt er mit Sicherheit auch nicht selber… und für wen arbeitet er bzw. wo ist unser Michl angestellt??? Genau, beim Staat bzw bei der Stadt Wien… und wer wiederum finanziert unsere Stadt/unseren Staat… hmmm??? … WIR .. wir braven Steuerzahler finanzieren die „Staatsfüherer“ die sowieso machen was sie wollen und die Mehrheiten mal „dezent“ ignorieren!!!
    So toll ist unsere Regierung … yippi yeay -.-

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