OeNB blind, taub oder verrückt?


Eine Anzeige der Österreichischen Nationalbank in der Heutezeitung vom 31.12.2012 auf Seite 31 gibt zum besten wie der stabile Euro Österreich vor größeren Finanzmarktturbulenzen bewahrt und seit seiner Einführung hat sie die Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen von 40% auf nahezu 60% erhöht. Dadurch würden rund eine halbe Million Arbeitsplätze und der Wohlstand in Österreich gesichert.

Also ich glaube die spinnen die OeNBler. Wir befinden uns in der größten Wirtschaftskrise und buttern langsam unser ganzes Geld in die Schweinchenländer. Zumindest der Wohlstand der Reichen wurde gesichert, denn ihre Angestellten müssen ja billiger sein, damit sie im Internationalen Markt stand halten können und somit Geld fürs Herrchen scheffeln können. Wir sind alle so international, dass wir jetzt jeder von jedem abhängig sind. Dabei wurde vergessen, dass die Grundlage der Freiheit und Unabhängigkeit die Selbständigkeit ist. Wenn eine Nation selbst für sich sorgen kann, dann kann sie auch das Maul aufmachen und eine Meinung haben.

Wer das gut findet, soll auch sein Maul nicht über arbeitslose Drogenjunkies aufmachen, er ist doch auch ein Sucher des nächsten Schusses.

Also wenn dieses Inserat irgendjemanden davon überzeugt wie gut es uns doch geht,  dann kann man dem Frosch auf der langsam heißer werdenden Herdplatte auch erzählen sie wäre kalt.

Im diesen Sinne, dröhnt euch die Birne mit Werbung weg, dann wird die Welt bald besser, alleine durch die Macht des berge versetzenden Glaubens.

Nachtrag: Ein Anruf hat ergeben, dass dieses Inserat die Meinung der OeNB darstellt, dass es Österreich, viel schlimmer erwischen hätte können, da es ja viel Leichter ist eine kleine Währung mit Spekulationen zu kippen.

Der arme Hund, der jetzt meine Erregung über diese Anzeige abgekriegt hat.

Dazu muss ich sagen, es ist aber auch viel weniger Grund da gegen sie zu spekulieren, besonders von Seiten unserer lieben amerikanischen Verbündeten, welche um ihre Vormachtstellung auf diesem Gesteinsklumpen kämpfen. Es reicht ja nicht, daheim glücklich zu sein, nein es ist viel besser zu wissen, das einem im Notfall alle anderen die Stiefel lecken müssen.

Es kann sich aber auch jeder gerne selbst informieren oder Beschwerden und Anregungen vorbringen unter der im Inserat abgedruckten

Nummer +43 1 404 20 6666 oder per

EMail oenb.info@oenb.at.

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