Benehmen in der Politik und Allgemein


Hallo, mal wieder.
Musste ich doch gerade eben einen Artikel aus der Online Zeitung „Heute“ lesen. Titel: Karikaturstreit eskaliert: Morddrohungen gegen Fischer & FPÖ-Aufstand.

Kurz und Bündig: Es geht um die Karikatur welche Herr Strache auf seine Facebook-Seite online Stellen ließ und das sogar 2 Mal.

Der Zeitabstand ist nicht gerade lang jedoch wenn man nur seine Fotos auf Fb betrachten will so sieht man ziemlich nah aneinander zwei gleiche Fotos. Naja, fast gleich. Denn auf dem ersten Foto sieht man noch das Muster (soll angeblich einem Davidstern gleichen) in den Manschetten von dem überfressenen Bänker und auf den zweiten Foto ist hier nicht mal annähernd ein Muster zu entdecken. So schön und gut es auch für manche sein mag kam die berühmte Karikatur auch beim ORF Sommergespräch vor. Mit Druck versuchte Armin Wolf unseren FPÖler Strache zu verwirren, verärgern und bloß zu stellen.

Nach dem Zuschauerrekord beim Sommergespräch dachte ich doch das es somit gegessen sei. Aber da auch in diesem Gespräch die Buchbeschreibung von 2005 kritisiert wurde, musste ich bei sowas falsch liegen.

Wie um Himmelswillen kann man Medien und Hetzer ruhig halten? Ja genau, gar nicht. Unsere Bevölkerung kann nicht leben ohne Scheusal und Hass. Am besten soll es immer andere Treffen über die wir schon einiges Wissen. In diesem Fall bevorzugen wir natürlich Personen die in der Öffentlichkeit stehen und ein Ziel verfolgen – welches sich alle paar Monate unerklärlich ändert. Hmm… noch immer keine Ahnung welche „Menschenrasse“ ich meine? Es sind POLITIKER.

Nun musste ich schon im Titel des Artikels lesen, dass es hier Morddrohungen gegen Fischer geben sollte.

„Fischer solle sich „die Kugel geben“, tauge nur mehr „als Fischfutter“ oder solle der „Blitz beim Sch… derschlagen“ – so lauten die niveaulosen Kommentare von FPÖ-Anhängern auf einen Bericht der Krone zur Fischer-Kritik an Strache. Der Gipfel: Fischer solle eine „Sizilianische Krawatte“ gebunden werden – also die Kehle aufgeschnitten und die Zunge durch den Schlitz im Hals gezogen werden.“

Wenn wir diesen Absatz mal genauer betrachten so können wir schon mal feststellen, dass die erste sogenannte Morddrohung eher eine „Selbstmorddrohung“ ist. „Fischfutter“ finde ich mal nicht so schlecht – hierzu passt „eine Hand wäscht die andere“ – „Was wir fressen – frisst irgendwann auch UNS“. Aber wenn ich sehe, dass wir unser Essen (Mais usw.) zu Treibstoff verarbeiten, dann kann man doch auch „Müll“ als Fischfutter gebrauchen oder?
Das jemanden der Blitz beim Scheißen derschlagen soll is ja nicht so unrealistisch.
Jetzt muss ich aber anmerken, dass die vorherigen Kommentare noch harmlos sind gegen das folgende: Die sizilianische Krawatte.

Wer jetzt denkt die sizilianische Krawatte würde gut zum Hawaii-Hemd passen, der mag auch in der Schule nie den ganzen Absatz gelesen haben. Somit gehe zurück zum Start … ahhh sorry Zitat und beginne von vorne.
Die Sizilianische Krawatte ist eine richtige Folter und in (fast – siehe vorheriger Satz) keiner Weise mit etwas anderem zu verwechseln. Wenn aber jemand schreibt er soll sich „die Kugel geben“ kann ich drauf sagen „gebt ihm doch lieber einen Ball zum spielen“.

Okay, mal Spaß bei Seite. Kann man nicht mal Kritisieren ohne jemanden gleich mit Mord zu drohen? Ich mag auch einiges nicht jedoch versuche ich nicht jedem eine sizilianische Krawatte umzubinden. Wenn wir alle unsere Politiker so kritisieren würden, dann müsste das Internet schon mehr als zu 80% zensiert werden. Jeder Mensch der sich für seine Lieblings-Partei einsetzen will, sollte auch sein Köpfchen (mit Füllung) einsetzen.

Es wird aber leider immer wieder passieren, dass Menschen nicht auf Ihre Wortwahl achten. So auch bei mir. Aber die Grenze ist bei Morddrohungen weit überschritten.

Manche meiner Texte kann jeder frei Interpretieren, WAS Sie dann Interpretieren, ist aber nicht meine Sache/Schuld. Ja, wir haben freie Meinungsäußerung in Österreich – welche die Politik gerne versucht einzuschränken. Aber wir sollten uns nicht die Freiheit nehmen anderen den Tod zu wünschen. Das ist kein Benehmen – das ist eine Unart.

Unsere Politiker mögen nicht in jeder Hinsicht gute Vorbilder sein, aber dann bitte ich EUCH ein gutes Vorbild zu sein.

eure Userella

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